Baden-Baden startet stark
Vom 11. bis 17. Oktober findet in Israel die "Champions League" des Schachs statt. Die OSG Baden-Baden nimmt als einziges Team aus Deutschland teil und geht mit Medaillenchancen ins Rennen.
Von Georgios Souleidis
Die Europäische Vereinsmannschaftsmeisterschaft (ECC) startete am Donnerstag in Eilat (Israel). Bei den Männern - als Open firmierend - nehmen 34 Teams, bei den Damen acht Teams teil. Die im Vergleich zu den vorherigen Jahren geringe Anzahl liegt offensichtlich an den erhöhten Reisekosten und auch vielleicht an den nicht zu unterschätzenden Reisestrapazen.
Das deutsche Fähnchen wird von der OSG Baden-Baden hochgehalten. Der deutsche Meister muss wie in den Vorjahren auf seine nominell besten Spieler verzichten - manche davon spielen beim Grand Slam in Bilbao - tritt aber nichtsdestotrotz mit einer
respektablen Truppe an. An sechs gesetzt ist eine Medaille absolut in Reichweite.
Schon in der 1. Runde kam es dank der ungewöhnlichen Paarungsregel - die erste Hälfte der Setzliste spielte im Schweizer System unter sich - zu spannenden Begegnungen. Die von Sven Noppes betreute Mannschaft wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegte Siroki Brijeg (Bosnien-Herzegowina) mit 5:1. Damit gelang ein Start nach Maß, der auf einen guten Turnierverlauf hoffen lässt.
Die Überraschung des Tages gab es an Tisch 1 zu bestaunen. Das nominell stärkste Team "SOCAR Aserbaidschan", das fast ausnahmslos mit absoluten Weltklassespielern - Radjabov, Mamedyarov, Topalov, Kamsky, Grischuk und Sutovsky - gespickt ist, verlor gegen Ashdod (Israel) mit 2,5:3,5. Die Gastgeber treten allerdings mit einem Großteil der ukrainischen Nationalmannschaft an - Ivanchuk, Volokitin und Eljanov, so dass der Kampf nicht völlig unerwartet endete.
Die Partie des Tages lieferte wohl Andrei
Volokitin, der Shakriyar Mamedyarov in einer sizilianischen Partie schwindelig spielte. Das war eine der wenigen Partien, die man in der Liveübertragung der 1. Runde verfolgen konnte, denn es klappte in dieser Beziehung herzlich wenig am Eröffnungstag. Dafür gibt es einen passenden Livekommentar mit Videoübertragung von den Brettern. Die Partien der 1. Runde kann man hier herunterladen.
In der 2. Runde spielt Baden-Baden an Tisch 1. Auf den deutschen Meister wartet mit SHSM-64 aus Moskau das nach SOCAR bestbesetzte Team.
Es gilt "Daumen zu drücken" - dass das deutsche Team gut spielt und dass man die Partien live verfolgen darf.
Die Europäische Vereinsmannschaftsmeisterschaft (ECC) startete am Donnerstag in Eilat (Israel). Bei den Männern - als Open firmierend - nehmen 34 Teams, bei den Damen acht Teams teil. Die im Vergleich zu den vorherigen Jahren geringe Anzahl liegt offensichtlich an den erhöhten Reisekosten und auch vielleicht an den nicht zu unterschätzenden Reisestrapazen.
Das deutsche Fähnchen wird von der OSG Baden-Baden hochgehalten. Der deutsche Meister muss wie in den Vorjahren auf seine nominell besten Spieler verzichten - manche davon spielen beim Grand Slam in Bilbao - tritt aber nichtsdestotrotz mit einer
respektablen Truppe an. An sechs gesetzt ist eine Medaille absolut in Reichweite.
Schon in der 1. Runde kam es dank der ungewöhnlichen Paarungsregel - die erste Hälfte der Setzliste spielte im Schweizer System unter sich - zu spannenden Begegnungen. Die von Sven Noppes betreute Mannschaft wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegte Siroki Brijeg (Bosnien-Herzegowina) mit 5:1. Damit gelang ein Start nach Maß, der auf einen guten Turnierverlauf hoffen lässt.
Die Überraschung des Tages gab es an Tisch 1 zu bestaunen. Das nominell stärkste Team "SOCAR Aserbaidschan", das fast ausnahmslos mit absoluten Weltklassespielern - Radjabov, Mamedyarov, Topalov, Kamsky, Grischuk und Sutovsky - gespickt ist, verlor gegen Ashdod (Israel) mit 2,5:3,5. Die Gastgeber treten allerdings mit einem Großteil der ukrainischen Nationalmannschaft an - Ivanchuk, Volokitin und Eljanov, so dass der Kampf nicht völlig unerwartet endete.
Die Partie des Tages lieferte wohl Andrei
Volokitin, der Shakriyar Mamedyarov in einer sizilianischen Partie schwindelig spielte. Das war eine der wenigen Partien, die man in der Liveübertragung der 1. Runde verfolgen konnte, denn es klappte in dieser Beziehung herzlich wenig am Eröffnungstag. Dafür gibt es einen passenden Livekommentar mit Videoübertragung von den Brettern. Die Partien der 1. Runde kann man hier herunterladen.
In der 2. Runde spielt Baden-Baden an Tisch 1. Auf den deutschen Meister wartet mit SHSM-64 aus Moskau das nach SOCAR bestbesetzte Team.
Es gilt "Daumen zu drücken" - dass das deutsche Team gut spielt und dass man die Partien live verfolgen darf.
erstellt am 11.10.2012



